AGB

1. Anmeldung, Reisebestätigung: Mit der schriftlichen oder mündlichen Anmeldung bietet der Kunde dem Reiseveranstalter den Abschluss eines Reisevertrages  für alle in der Anmeldung aufgeführten Teilnehmer verbindlich an, für deren Vertragsverpflichtung der Anmelder wie für seine eigene einsteht, sofern er eine entsprechende Verpflichtung durch ausdrückliche und gesonderte Erklärung übernommen hat. Der Reisevertrag kommt mit der schriftlichen Buchungsbestätigung durch den Reiseveranstalter  zustande.
2. Zahlung: Nach Erhalt der Reisebestätigung sind für jeden Reisenden die aufgeführten Anzahlungen zu leisten. Der verbleibende Restbetrag muss 5 Wochen vor Reiseantritt dem Reiseveranstalter zur Verfügung stehen. Die Reisedokumente werden erst nach Zahlungseingang an die Reisenden ausgehändigt.
3. Leistungen: Der Umfang der vertraglichen Leistungen ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung des Reiseveranstalters sowie aus den hierfür bezugnehmenden  Angaben in der Reisebestätigung. Nebenabreden, die den Umfang der vertraglichen Leistungen verändern, bedürfen einer ausdrücklichen Vereinbarung mit dem Reiseveranstalter.
4. Leistungsänderungen: oder Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und vom Reiseveranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind gestattet, soweit sie nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beinträchtigen. Der Kunde ist hierüber unverzüglich in Kenntnis zu setzen.
5. Rücktritt, Umbuchung durch den Kunden, Ersatzpersonen: Der Kunde kann jederzeit vom Reisevertrag zurücktreten. Für die Wirksamkeit seines Rücktritts ist der Zugang seiner Erklärung beim Reiseveranstalter maßgeblich. Tritt der Kunde zurück oder tritt er die Reise nicht an, so kann der Veranstalter angemessenen Ersatz für seine Aufwendungen verlangen. Bei der Berechnung sind  ersparte Aufwendungen und mögliche  anderweitige Verwendungen der Reiseleitungen zu berücksichtigen. Der Reiseveranstalter kann den Ersatzspruch unter Berücksichtigung des Rücktrittzeitpunkts für jeden angemeldeten Teilnehmer wie folgt pauschalieren:
Stornierung pro Person
Bis 50 Tage vor Reiseantritt 20% des Reisepreises
Vom 49.bis 35.Tag vor Reiseantritt 30% des Reisepreises
Vom 34.bis 22.Tag vor Reiseantritt 50% des Reisepreises
Vom 21.bis 15.Tag vor Reiseantritt 75% des Reisepreises
Ab 14.Tag vor Reiseantritt 95% des Reisepreises
Stornierung bei Vollcharter
Generell 20% des Reisepreises
Ab 60. bis 45 Tag vor Reiseantritt 20% des Reisepreises
Ab 44. bis 30. Tag vor Reiseantritt 50% des Reisepreises
Ab 29. bis 20 Tag vor Reiseantritt 75% des Reisepreises
Ab 19. Tag vor Reiseantritt 95% des Reisepreises

Es bleibt dem Kunden unbenommen, den Nachweis zu führen, dass Mertens Tauchreisen im Zusammenhang mit dem Rücktritt oder Nichtantritt der Reise keine oder geringere Kosten entstanden sind.
6. Mit geltende Bestimmungen Neben unseren AGB sind auch die AGB`s unserer Vertragspartner gültig, sofern hier schärfere Regelungen gelten. Bis zum Reisebeginn kann der Kunde seine Rechte auf einen Dritten übertragen. Die dadurch entstehenden Kosten gehen zu Lasten des Kunden. Der Reiseveranstalter kann dem Wechsel in der Person des Reisenden widersprechen, wenn der Dritte den Reiseerfordernissen nicht genügt oder behördliche/gesetzliche Gründe entgegenstehen.
7. Nicht in Anspruch genommene Leistungen: Nimmt der Reisende einzelne Teilleistungen wegen vorzeitiger Rückreise oder sonstigen, zwingenden Gründen nicht in Anspruch, wird der Reiseveranstalter bei den in Frage gekommenen Leistungsträgern um eine angemessene Erstattung nachsuchen
8. Rücktritt und Kündigung durch den Veranstalter: Der Veranstalter kann in folgenden Fällen vor Antritt der Reise vom Vertrag zurücktreten oder nach Antritt der Reise den Vertrag kündigen.
Ohne Einhaltung einer Frist: Wenn der Reisende die Durchführung der Reise ungeachtet einer Abmahnung des Reiseveranstalters nachhaltig stört oder wenn er sich in solchem Maße Vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Kündigt der Reiseveranstalter, so behält er den Anspruch auf den Reisepreis, er muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die er aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistungen erlangt, einschließlich der ihm von den Leistungsträgern gutgebrachten Beiträge.
Bis 2 Wochen vor Reiseantritt: Bei Nichterreichen einer ausgeschriebenen oder behördlich festgelegten Mindestteil-nehmerzahl, wenn in der Reiseausschreibung für die entsprechende Reise auf eine Mindestteilnehmerzahl hingewiesen wird. In jedem Fall ist der Reiseveranstalter verpflichtet, den Kunden unverzüglich nach Eintritt der Voraussetzung für die Nicht-Durchführung der Reise hiervon in Kenntnis zu setzen und ihm die Rücktrittserklärung unverzüglich zuzuleiten. Der Kunde erhält den eingezahlten Reisepreis unverzüglich zurück. Sollte bereits zu einem früheren Zeitpunkt ersichtlich sein, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden kann, hat der Reiseveranstalter den Kunden davon zu unterrichten. Anstelle des Rücktritts oder der Kündigung, kann die Reise gegen entsprechenden, insbesondere flugtariflichen Aufpreis durchgeführt werden, sofern der Reisende hierzu seine Einwilligung erklärt.
Aufhebung des Vertrages wegen außergewöhnlicher Umstände: Wird die Reise infolge bei Vertragsabschluss nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können sowohl der Veranstalter als auch der Reisende den Vertrag kündigen. Wird der Vertrag gekündigt, so kann der Veranstalter für die bereits erbrachten oder bis zur Beendigung der Reise noch zu erbringenden Leistungen eine angemessene Entschädigung verlangen. Weiterhin ist der Reiseveranstalter verpflichtet, die notwendigen Maßnahmen zu treffen, falls der Vertrag die Verpflichtung enthält den Reisenden zurück zu befördern. Die Mehrkosten für Rückbeförderung sind von den Parteien je zur Hälfte zu tragen. Im Übrigen fallen die Mehrkosten dem Reisenden zur Last.
9. Haftung des Reiseveranstalters:   Der Reiseveranstalter haftet im Rahmen seiner Sorgfaltspflicht für: Die gewissenhafte Reisevorbereitung Die sorgfältige Auswahl und Überwachung der Leistungsträger Die Richtigkeit der Leistungsbeschreibungen Die ordnungsgemäße Erbringung der vertraglich vereinbarten Reiseleistungen
10. Gewährleistung: Wird die Reise nicht vertragsgemäß erbracht, so kann der Reisende Abhilfe verlangen. Der Veranstalter kann die Abhilfe verweigern, wenn sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert. Die Abhilfe kann durch Erbringen einer gleichwertigen Ersatzleistung geschaffen werden. Diese Ersatzleistung(en) kann der Reisende nur ablehnen, wenn dadurch der Gesamtzuschnitt der gebuchten Pauschalreise nicht mehr gewährleistet ist.
11. Haftungsbeschränkung: Ein Schadensersatzanspruch gegen den Reiseveranstalter ist insoweit beschränkt, als aufgrund gesetzlicher Vorschriften, die auf die von einem Leistungsträger zu erbringenden Leistungen anzuwenden sind, ein solcher Anspruch gegen den Leistungsträger nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann. Ein Schadensersatzanspruch gegen den Reiseveranstalter ist ausgeschlossen oder beschränkt, soweit aufgrund gesetzlicher Vorschriften, die auf die von einem Leistungsträger Zuerbringenden Leistungen anzuwenden sind, ein Anspruch auf Schadensersatz gegen den Leistungsträger nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann oder unter bestimmten Voraussetzungen ausgeschlossen ist. Kommt dem Reiseveranstalter die Stellung eines vertraglichen Luftfrachtführers zu, so regelt sich die Haftung nach den Bestimmungen des Luftverkehrsgesetzes in Verbindung mit den internationalen Abkommen von Warschau, Den Haag, Guadalajara und Montreal (nur für Flüge nach USA und Kanada) Sofern der Reiseveranstalter in anderen Fällen Leistungsträger ist, haftet er nach den für diese geltenden Bestimmungen. Kommt dem Veranstalter bei Schiffsreisen die Stellung eines Beförderers zu, so regelt sich die Haftung nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches und des Binnenschifffahrtsgesetzes. Wir haften nicht für Schäden oder Verlust von Gerätschaften des Kunden, insbesondere bei Audio-, Foto- und Videogeräten, es sei denn, es kann einem Mitarbeiter des Unternehmens eine Schuld hieran nachgewiesen werden. Wir empfehlen, diese Geräte bei Nichtgebrauch an Bord wasserdicht, stoßfest und sicher zu verstauen!
12. Mitwirkungspflicht: Der Reisende ist verpflichtet, bei Leistungsstörungen zu deren Behebung mitzuwirken und sie gering zu halten. Er ist insbesondere verpflichtet, seine Beanstandungen unverzüglich der örtlichen Reiseleitung bekannt zu geben. Diese ist beauftragt, für Abhilfe zu sorgen, sofern dies möglich ist.
13. Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften: Der Reisende ist für die Einhaltung aller für die Durchführung der Reise wichtigen Vorschriften selbst verantwortlich. Alle Nachteile, die aus der Nichtbeachtung dieser Vorschriften erwachsen, gehen zu seinen Lasten, ausgenommen, wenn sie durch eine schuldhafte Falschinformation des Veranstalters bedingt sind. Der Reiseveranstalter steht dafür ein, den Reisenden über Bestimmungen von Pass- Visa- und Gesundheitsvorschriften die ihm bekannt oder unter Anwendung der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt bekannt sein müssten zu unterrichten. 14. Verjährung Vertragliche Ansprüche des Reisenden aus dem Reisevertrag verjähren in 24 Monaten gerechnet ab dem Tag des vereinbarten Reiseendes.
15. Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen: Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Reisevertrages hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Reisevertrages zur Folge.
16. Tauchen: Bei Vorausbuchung des Tauchprogramms sind folgende  Mindestanforderungen Voraussetzung: Bei Safaris Minimum 30TG bzw. 50TG Brothers/Marine Park Tauchgänge im Freiwasser, Tauchbrevet Bronze/ Elementar oder ähnlich. Unser Tauchprogramm ist ein günstiges Tauchpaket für Viel- Taucher ohne Anspruch auf Begleitung eines Tauchlehrers, dieses beinhaltet Tauchflasche(DIN/INT) und Blei. Jeder, der unser Tauchprogramm wahrnimmt, verpflichtet sich grundsätzlich, die nationalen und internationalen Sicherheitsregeln einzuhalten. Wer gegen diese Regeln verstößt, muß mit entschädigungslosem Ausschluss von Tauchprogramm rechnen. Sollte sich bei Nichteinhaltung dieser Regeln ein Unfallereignen, so haftet der Teilnehmer für eventuell dadurch entstandene Schäden und Aufwendungen. Der zuständige Tauchlehrer vor Ort hat das Recht, einen Taucher vom Tauchprogramm auszuschließen, falls die Qualifikationen nicht ausreichen, um ein selbstständiges Tauchen zu verantworten. Das Tauchen geschieht grundsätzlich auf eigene Gefahr. Eine Tauchtauglichkeitsbescheinigung ist jeweils vor Ort vorzulegen.
17. Flüge Veranstalter der Flüge ist die jeweilige Airline! Merten`s-Tauchreisen ist lediglich Vermittler der Flüge!

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