Taucher H3

Der H3-Taucher (oder SC „Special Care”- Taucher genannt)
Taucher, deren Handicap permanent relevant ist und die auf fremde Hilfe über und unter Wasser angewiesen sind sowie die erforderlichen grundlegenden Tauchfertigkeiten, wie Wiedererlangen eines heraus gefallenen Atemreglers, Tarierfähigkeit, Octopusatmung nicht beherrschen. Eigen- sowie Fremdrettung ist ebenso nicht möglich.
Mögliche Beispiele:
• Blinde
• alle geistig Behinderten
• Tetraplegiker
• hohe Querschnittslähmungen
• schwere Muskeldystrophie
• Lähmungen/Verletzungen, die trotz Hilfsmittel (Bungees, Vollgesichtsmasken…) die Grundübungen nicht beherrschen
• Herzinsuffizienzpatienten
H3-Taucher können all jene Spezialkurse belegen, die trotz des jeweiligen Handicaps machbar sind. Die Tauchtiefe ist auf 3 m begrenzt. Unter Wasser müssen sie von 2 Tauchern geführt werden, einem Führungstaucher (mindestens Basic Instructor ZH) und einem Sicherungstaucher (mindestens AOWD ZH). Die meisten H3-Taucher tauchen nicht wirklich, sondern nutzen die Schwerelosigkeit als Therapieform. Andererseits gibt es Taucher, die vielleicht eine leichte geistige Behinderung haben (dadurch immer H3) und wirklich „tauchen” gehen möchten (auf 3 , laut GTÜM-Richtlinien MAXIMAL bis 5 m Tiefe)
Zum Beispiel kann ein tetraplegischer Taucher den SK Meeresbiologie absolvieren, Spastiker den SK Nitrox etc.). Alles was die Tauchsicherheit nicht beeinträchtigt, sollte soweit wie möglich erlaubt werden.

(Auszug aus den Barakuda Richtlinien für Handicap Instructoren)

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